Sozialpraktikum in der EF

Inzwischen sind die ersten drei Tage meines Sozialpraktikums in der Helene-Helming Schule in Ahaus vorüber und ich möchte einen kurzen Einblick über meine ersten Eindrücke geben. 

Als ehemaliger Schüler der Montessori-Schule wurde ich morgens von vielen- mir altbekannten Gesichtern- freundlich und offen empfangen. Nachdem ich mir meine Klasse und Stufe aussuchen durfte, stand in den ersten drei Stunden „Freiarbeit“ auf dem Stundenplan der Eulen-Klasse. Dort arbeiten alle Schüler in Einzel- oder Gruppenarbeit an ihrem persönlichen Lernplan, der ihnen zugewiesen wird. Da mir viele teils außergewöhnliche Materialien und Übungen, die im Montessori-Unterricht eingesetzt werden, noch von früher bekannt waren, konnte ich schnell viele Fragen der Schüler beantworten, ihnen bei schweren Aufgaben helfen und sie in Teamarbeiten betreuen. Somit haben mich sowohl das Lehrpersonal als auch die Schüler schnell angenommen und in den Schulalltag integriert. Ich war sehr positiv überrascht, wie schnell das ging. Insbesondere für einige Inklusionskinder bin ich in den Hofpausen oder in der OGS zum Spielpartner geworden. Ob Fangen oder Versteckenspielen, Klavier auf dem iPad spielen oder Witze erzählen: Ich habe zu schätzen gelernt, was mich bisher ein wenig genervt hat. Zu meinen Aufgaben gehören auch „Kleinigkeiten“, wie verlorene Hausschuhe, Brotdosen oder vergessene Haarspangen zu suchen. Die Kinder freuen sich in solchen Situationen immer über meine Hilfe.

Doch ist der Alltag in der Montessori-Schule nicht immer einfach: Nach der langen Corona-Pause haben einige Kinder teilweise verlernt, im sozialen Miteinander zu leben. Es kommt vermehrt zu Streit und Auseinandersetzungen, die geschlichtet werden müssen. In solchen Situationen war ich zunächst überfordert, doch mittlerweile bin ich dank der guten Ratschläge der Erzieher von der Helene-Helming Schule ein wenig „trainiert“ und schaffe es oft, den Kindern zu helfen, den Streit zu beenden oder einen Kompromiss zu finden. Solche Erfahrungen gemacht zu haben, wird mir in meinem späteren Leben auf jeden Fall nützlich sein.

 

Insgesamt kann ich sagen, dass ich bereits nach drei Tagen in der Helene-Helming Schule bestens in den Alltag integriert wurde. Obwohl ich „nur“ ein Praktikant bin, habe ich das Gefühl, dass ich gebraucht werde und den Schülern sowie dem Personal hilfreich zur Seite stehen kann. Mich freut ebenfalls, dass die Kinder sich über meine Anwesenheit zu freuen scheinen und gerne auf mich zugehen, um etwas mit mir zu spielen. Ich konnte bereits viele Erfahrungen im Umgang mit (Inklusions-) Kindern machen, und bin der Helene-Helming Schule dafür sehr dankbar.

 

Text/ Foto: Cornelius Krämer, EF

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