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Diese Projekte werden und wurden mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichungen trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

 

Polen 2018

Mitte März fand das 6. Erasmus+Treffen des laufenden Projektes an der Partnerschule in Nieszawa, Zentralpolen, statt. Es war der mittlerweile 4. Besuch an der polnischen Schule, die seit 2008 ein verlässlicher und herzlicher Partner in Comenius- und Erasmusprojekten ist.

 

 

Sonntag:

 

Aufgeregt trafen wir uns um 8:00 Uhr an der Canisiussschule, um von dort unsere Reise zu der Partnerschule nach Polen zu starten. Zuerst fuhren wir 1,5 Stunden zum Düsseldorfer Flughafen. Von dort ging es dann im Flieger nach München. Wir hatten drei Stunden Aufenthalt, die wir nutzten, um uns mit Essen und Trinken einzudecken. Nach der kurzen Pause flogen wir dann nach Warschau. Um etwa 18:00 Uhr erreichten wir den Warschauer Flughafen, doch warteten wir noch auf die anderen Länder wie zum Beispiel Spanien, Zypern und Portugal. Um 20:00 Uhr fuhren wir dann mit dem Bus in Richtung Austauschschule, bei der wir kurz vor Mitternacht ankamen. Viele nutzten diese Zeit um Schlaf nachzuholen. Müde und erschöpft aber voller Neugier auf das Leben in polnischen Familien kamen wir dann schließlich an.

 

 

Montag:

 

Am nächsten Morgen fuhren wir mit den Austauschschülern zusammen zu deren Schule und besuchten ihren Unterricht für die ersten zwei Stunden. Danach schauten wir einen Film über die polnische Kultur und beantworteten Fragen zu diesem. Außerdem lernten wir uns gegenseitig spielerisch kennen. Am Nachmittag veranstalteten die Lehrer der heimischen Schule eine Willkommensparty und wir besuchten ein tolles Orchester, welches bis in den Abend hineinspielte.

 

 

Dienstag:

 

Am Dienstag besuchten wir verschieden Workshops: Wir wurden in die Ländergruppen aufgeteilt und bekamen zuerst die Aufgabe einen Lego Mindstorm Roboter zu bauen und zu programmieren. Als das geschafft war, gingen wir in die Turnhalle der Schule und lernten polnische Volkstänze kennen. Danach hatten wir Freizeit in unseren Familien und viele beschlossen nach Torun in eine Lebkuchenfabrik zu fahren.

 

 

Mittwoch:

 

Am folgenden Tag fuhren alle zusammen in die mittelalterliche Stadt Torun, um dort die Innenstadt zu besichtigen. Ein Tourguide erklärte uns auf Englisch den historischen Hintergrund vieler Gebäude und Denkmälern dieser Stadt. Nach der zweieinhalb Stündigen Führung bekamen wir Schüler Freizeit, um selbst die wunderschöne Stadt zu erkunden, uns aufzuwärmen und etwas zu essen.

 

 

Donnerstag:

 

In Nieszawa besuchten wir am Donnerstag einen Workshop zum Thema Kunst, indem wir lernten Kunstwerke in Holz zu schnitzen. Danach schauten wir die Filme, die jedes Land vorher schon produziert hatte. Da wir uns in diesem Schuljahr mit unserer Zukunft beschäftigen, war das Thema dieser Filme „My Future-Me: Me in 20 years“. Irgendwie schämten sich alle für ihr Video, wobei viele sogar sehr gut waren.

 

Außerhalb der schulischen Aktivitäten beschlossen viele mit ihren Austauschschülern in eine Trampolinhalle zu fahren. Nach 1-2 Stunden Spaß verließen jedoch die meisten diese wieder, um entweder die Stadt zu besichtigen oder das große Shoppingcenter zu besuchen.

 

 Freitag:

 

Mit dem Bus fuhren wir am Freitag nach Ciechocinek. Ein Kurort, der durch die großen Salzfunde sehr bekannt ist. Deshalb entwickelte sich die Stadt zu einem Platz voller Thermen und Spas. Wir besuchten eine Saline, die gebaut war, um Salz aus der Luft zu gewinnen. Von da aus liefen wir zu einer Haltestelle einer Kutsche, um mit dieser die Stadt zu besichtigen. Später am Tag besuchten wir noch eine alte Salzfabrik, voll mit Werkzeugen aus der früheren Zeit. Am Abend fand eine Abschiedsparty in der Turnhalle der Schule statt. Es wurde getanzt gelacht und gegessen.

 

  Samstag:

 

Früh um 5:00 trafen wir uns an der Schule, um in Richtung Warschau zu fahren. Eine letzte Umarmung hier eine Träne da - und schon machten wir uns zusammen mit Portugal, Finnland und Spanien auf zum Flughafen. Nach dreieinhalb Stunden Fahrzeit erreichten wir den Flughafen und verabschiedeten uns von den anderen Ländergruppen, die bereit waren nach Hause zu fliegen. Wir jedoch verbrachten das Wochenende noch in Warschau. Vom Hotel ging es direkt los zum Sightseeing in Polens Hauptstadt.

 

Wir fuhren mit der U-Bahn in die Innenstadt und sahen uns viele schöne Sehenswürdigkeiten an. Zwischendurch machten wir wegen der eisigen Kälte halt, um uns bei einer heißen Schokolade aufzuwärmen.

 

Nach neun Stunden Besichtigung in Warschau kehrten wir ins Hotel zurück, um im Hotel eigenen Schwimmbad den Tag ausklingen zu lassen. Erschöpft fielen wir in die Betten.

 

 Sonntag:

 Zwar hätten wir auch noch am Sonntagvormittag Zeit zum Sightseeing gehabt, aber da es unwahrscheinlich kalt war, fuhren wir dann doch nach einem ausgiebigen Frühstück relativ früh zum Flughafen. Dort hatten wir dann Zeit, um die letzten Souvenirs für unsere Familie zu kaufen. Von Warschau flogen wir nach Zürich und von dort, ohne viel Pause, direkt nach Düsseldorf, um 21.30 Uhr erreichten wir schließlich die Canisiusschule.

Abschließend kann man sagen, dass die Reise nach Polen eine wichtige Erfahrung war, da viele Polen den gängigen Vorurteilen nicht entsprechen und man auch Leute aus anderen Ländern kennengelernt hat.

 

Elias Wolf, Carlos Feldkamp (Jg. 9)

 

 

 

Für ein geeintes Europa

 

Befürworter des europäischen Gedankens haben es in diesen Tagen angesichts des bevorstehenden Brexits, anti-demokratischer Entwicklungen in einigen Mitgliedsstaaten der EU und der anhaltenden Debatte um die Macht Brüssels nicht leicht, Begeisterung für die europäische Idee zu entwickeln. Dass dies dennoch möglich ist, zeigte der Europatag an der Bischöflichen Canisiusschule am 24.5., der die vielen Facetten und die Stärken eines geeinten Europas in den Vordergrund stellte.

Die Klassen und Kurse setzten sich dabei auf vielfältige Art und Weise mit dem Thema Europa auseinander. Die Jahrgangsstufen EF und Q1 durften mit der Bundestagsabgeordneten Ingrid Arndt-Brauer eine inhaltlich versierte und eloquente Gesprächspartnerin begrüßen, die den Schülerinnen und Schülern zu einem thematischen Spektrum Auskunft und Denkanstöße geben konnte. Die deutsche Bildungspolitik stand dabei ebenso im Fokus des Interesses wie die Europapolitik, die Wirtschaftspolitik und die Frage der inneren Sicherheit. Frau Arndt-Brauer richtete einen eindringlichen Appell an die Jugendlichen: „Wir haben die Idee der EU nicht mehr vor Augen. […] Wir müssen uns immer wieder bewusst machen, welches Ideal wir haben!“  

Die Klassen der Unter- und Mittelstufe begegneten verschiedenen europäischen Ländern, Sprachen und Kulturen im Rahmen des Europatages auf ganz unterschiedlichen Wegen. Neben einem Europa-Quiz wurde den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit geboten, kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten der europäischen Nationen ganz praktisch kennen zu lernen. Landestypische Speisen, Nationalflaggen und Vieles mehr wirkten motivierend und regten dazu an, sich intensiv mit den europäischen Partnern Deutschlands zu beschäftigen.

Frau Dr. Wolf, Europabeauftragte der Canisiusschule, zog nach dem Europatag ein sehr positives Fazit: „Europa steht vor großen Herausforderungen. Ich freue mich deshalb umso mehr, dass die ganze Schulgemeinde am Europatag gezeigt hat, dass sie kulturell aufgeschlossen und bereit ist, an einem gemeinsamen Europa der Toleranz und des friedlichen Miteinanders zu arbeiten.“

 

(Ade) 

 

 

Wissen Sie eigentlich, was ihre Kinder im Internet machen?

 

Alle surfen! Alle posten! Alle kaufen im Netz! Das Internet hat inzwischen bei den meisten Menschen einen festen Platz im Alltag. Viele Schülerinnen und Schüler verbringen einen Großteil ihrer Zeit am Handy, Tablet oder PC, ohne dass wir Eltern den Überblick über das Geschehen haben – geschweigen denn alles verstehen, was online passiert.
Sehr anschaulich berichtete Ulrich Kolks, Kriminalhauptkommissar der Kreispolizei Borken, aus seinem beruflichen Alltag. Er ist seit vielen Jahren für Kriminalprävention und Jugendschutz zuständig und berät Eltern sowie Pädagogen in den Kindergärten und Schulen im Kreis Borken.

Zum Informationsabend an der Bischöflichen Canisiusschule Ahaus teilte er mit den eingeladenen Eltern der Jg. 5-8 seine vielfältigen und durch ihre Realität auch abschreckenden Erfahrungen auf dem Gebiet „Neue Medien“.

Herr Kolks berichtete zunächst über das Social Web mit den Giganten Facebook, WhatsApp, Instagramm, snapchat oder Twitter. Er gab anregende und leicht verständliche Informationen, wie Eltern und Pädagogen sich und ihre Sicherheitseinstellungen auf den neuesten Stand bringen und vor allem, wie sie Kinder und Jugendliche vor den Gefahren im Internet schützen können. Er schilderte anschaulich Fälle aus seiner Praxis, welche Ausmaße zumeist aus Neid und Eifersucht entstehendes Cybermobbing annehmen kann, wie man Phishing, Abo-Fallen, Mail-Anhänge, Downloads etc. umgehen kann und wie das DarkNet funktioniert.

Als Grundlage jeder PC-Sicherheit sieht er die Einrichtung mehrere Benutzerkonten und die Trennung eines Admininstratorenkontos von der Arbeitsoberfläche an. Ebenfalls essenziell ist der Blick auf sichere Passwörter und das regelmäßige Update der Programme. Sein Handout mit verschiedenen Tips und wichtigen Internetadressen finden sie unten als PDF-Download!

Gleichzeitig ermutigte er alle Eltern klare Regeln zur Handy- und Internetnutzung einzuführen und vor allem bei jüngeren Kindern die Kontrolle zu behalten.

Nach 90-minütigem Vortrag und Diskussion voller detaillierter und anschaulicher Informatioinen zum sicheren Surfen bedankte sich Dr. Andrea Wolf als Initiatorin bei dem Referenten und den interessierten Zuhörern und kündigte für das kommende Schuljahr eine Informationsveranstaltung für die Schüler und Schülerinnen der Sek. I an.

Diese Informationsveranstatlung fand im Rahmen des Erasmus+ Projektes “The Future-Me” statt, welches sich z.Zt. mit dem Thema “Internetsicherheit – Umgang mit neuen Medien” beschäftigt.

 

 (Dr. Andrea Wolf)

 

 

“Visions of my Future-Me“ – großes Symposium in Ahaus mit europäischen Gästen

 

Sonntagabend, Bahnhof Ahaus – die deutschen Schüler haben kaum Hemmungen die Gäste aus Spanien, Polen, Portugal, Zypern, Norwegen und Finnland zu begrüßen. Auf deren Seite sind die Begrüßungen nicht weniger herzlich. Kein Wunder, kennen sich die Teilnehmer ja schon seit längerem durch ihre Online-Kontakte, durch Facebook, Instagram und Snapchat.

Vor ihnen liegt eine Woche voller interessanter Aufgaben, neuer Herausforderungen, herzliche Begegnungen  - und das alles auf Englisch.

Von der Schulralley am Montagmorgen bis hin zur Abschiedsparty am Freitagabend ist das Programm gefüllt mit einer Mischung aus Schule, Freizeit und Projektarbeit.

„Visions of my Future-Me“ – So stelle ich mir meine Zukunft vor!  Das ist das große Thema des dritten Projektjahres, in dem sich die Europa-AG der Bischöflichen Canisiusschule zusammen mit den anderen europäischen Partnerschulen befindet.

Jedes einzelne Treffen steht unter einem anderen thematischen Aspekt. In Ahaus beschäftigen sich die 65 Schüler und Schülerinnen sowie die 15 Lehrer mit ihrer Verantwortung in der und für die Welt.

Die sieben Schulen haben vieles gemeinsam: Wohltätigkeitsprojekte für benachteiligte Kinder in aller Welt werden überall durchgeführt; die Umwelt im Blick zu behalten – auch das scheint ein aktuelles Thema in ganz Europa zu sein, Cyber-Mobbing zu bekämpfen - leider überall notwendig.

Auf zwei Exkursionen lernen die Schüler sowohl das Projekt „Skate-Aid“ des Münsteraner Unternehmers Titus Dittman als auch das Weltnaturerbe Wattenmeer und die darin lebende Artenvielfalt kennen. Höhepunkt war aber sicherlich aus Schülersicht die Wattwanderung – ein für die Gäste einmaliges Erlebnis!

Am Freitag unterzeichneten alle eine Charta zum respektvollen Umgang miteinander im Internet. Diese hängt in allen teilnehmenden Schulen aus.

 

Veranstaltungshinweis:

Am Donnerstag, 14.12.2017 wird Herr KHK Kolks von der Polizei Borken im Rahmen des Gesamtprojektes in der 3. und 4. Stunde einen Vortrag vor den Schülern der Jg. 6-8 zu den Risiken des Internets halten.

 

Dr. Andrea Wolf

 

 

Portugal 2017 Erasmus+ „The-Future-Me“

 

Im Rahmen des Erasmus+ Projektes „The Future-Me“ trafen sich alle Partnerschulen Anfang November in Portugal und arbeiteten an den Themen „Entrepreneurship“ und „Innovation“.

 

 

Paul Wagner, Schuler der Jg. 9, schildert hier, was die Gruppe in der Woche so alles erlebt hat.

Das Wochenende in Lissabon

Freitagmorgens fuhren wir um 7 Uhr von der Schule ab. Unser Ziel war der Flughafen Köln/Bonn, von dem wir nach Lissabon flogen.
Dort landeten wir um 12 Uhr Ortszeit und fuhren mit einem Taxi zum Hotel „Typical Lisboa“, um danach mit der Metro zum eher hügeligen Teil der Stadt zu fahren. Abends haben wir in einem Restaurant gegessen, um später zum Hotel zurückzukehren.

Am Samstag waren wir im historischen Teil, in Belem, um dort eine Kirche zu besichtigen, in der der Seefahrer Vasco da Gama und ein nationaler Dichter Portugals begraben liegen.
Wir sind auf einen Turm gestiegen, von dem man eine gute Aussicht über die gesamte Stadt hatte. Dann sind wir zurück ins Zentrum gefahren und haben abends die Schüler aus Polen in ihrer  Ferienwohnung besucht. Die Lehrer haben für uns alle gekocht und wir haben uns nett unterhalten.

Am Sonntag, unserem letzten Tag in Lissabon, haben wir dann die Altstadt erkundet und sind mit der historischen Straßenbahnlinie 28 gefahren.
Abends haben wir die Schüler aus Zypern, Polen und Finnland am Flughafen getroffen, um gemeinsam 1,5 Stunden nach Juncal zu fahren, wo wir auf unsere Gastgeber getroffen sind. Dann gingen wir jeder zu unseren Familien.

 

 

Die Woche in Juncal

Montags haben wir als erstes in der Schule „Instituto Educativo Juncal“ eine Gymnastikaufführung des schuleigenem Teams angeschaut. Anschließend sind wir durch die Schule gelaufen und sahen uns als erstes die Sporthalle an. Danach besichtigten wir die sonst noch vorhandenen Sportplätze. Als letztes wurde uns der Aufenthaltsraum der Schüler gezeigt, ein Schülercafe.
Gegen halb elf sind wir dann zur Stadt Porto de Mos gefahren, um uns als erstes eine Rede der Bürgermeisterin anzuhören und einen Film über die Stadt zu sehen. Später haben wir die Burg besichtigt, welche sehr alt und gut erhalten ist. Mittags sind wir fürs Mittagsessen zur Schule zurückgefahren.
Anschließend haben wir die Firma „LSI Stone“ besichtigt, welche international Steine produziert, und die Besitzerin hat uns einen Vortrag über Entrepreneurship und die Gründung von Start-ups gehalten.

Dienstags waren wir an der Universität von Leira, um sie dort zu besichtigen.
Dort wird sich besonders mit den Themen rund um „Industrie 4.0“ beschäftigt.
Das heißt, dass Roboter und Menschen als Kollegen zusammen arbeiten.
Die Universität dort wird auch besonders von der Firma Siemens gefördert, sodass es dort sogar einen extra Siemens Raum gibt. Wir sahen dort unter anderem auch sehr viele innovative Ideen, wie zum Beispiel ein elektronisches Gokart.
Später haben wir die Burg der Stadt Leira besichtigt. Nachmittags haben wir dann an unseren eigenen innovativen Ideen gearbeitet. Unsere Idee war einen Stift zu entwickeln, mit welchem man erst eine Farbe scannt, um mit dieser dann zu schreiben.

Mittwochmorgens haben wir unsere Ideen den anderen Schülern präsentiert. Unter anderem war da ein GPS-Tracker für Kinder, ein Wasserfilter für z.B. Entwicklungsländer oder auch ein Multimusikinstrument dabei. Nach dem Mittagessen in der Schule hatten wir den Nachmittag zur freien Verfügung. Mein Gastgeber, zwei weitere Schüler und ich haben uns entschieden, Fatima zu  besichtigen. Fatima ist ein christlicher Pilgerort. Die Menschen kommen und danken Gott, wenn etwas gut gelaufen ist oder sich ein Wunsch erfüllt hat. Abends sind wir nach Nazare zum Strand gefahren, wo wir auch andere Mitschüler getroffen haben.

Donnerstags haben wir Obidos, eine Altstadt mit mehren Kirchen, von der eine zum Buchladen umfunktioniert wurde, besichtigt. Sehr interessant war auch die Festung der Stadt, welche sehr hoch gelegen ist und einen hohen historischen Wert hat. Mittags hatten wir dann in der historischen Altstadt eingekauft.
Nachmittags waren wir in der Lagune der Stadt und sind alle auf dem See Kanu gefahren. Natürlich sind auch manche ins Wasser gefallen, aber es hat allen sehr viel Spaß gemacht!

Freitags waren wir morgens in der Schule. Nach dem Mittagessen sind wir Deutschen mit einem Taxi zum Flughafen Lissabon gefahren, wo wir um 17 Uhr den Heimflug starteten. Wir mussten kurz in Madrid zwischenlanden, erreichten aber kurz nach zehn Uhr den Flughafen Düsseldorf, und kamen um Mitternacht in Ahaus an.

 

Hier geht es zum Photoalbum!

 

 

 

HOLA: Canisiusschüler zu Gast in Toledo

 

Das Wochenende in Madrid

Vom 25. März bis zum 1. April war unsere Spanienfahrt von der Europa AG. Frau Wolf und Herr Meyer begleiteten uns fünf Mädchen.

Unser Flug startete schon um sieben Uhr in Münster, um zwölf landeten wir in Madrid mit Zwischenstopp Frankfurt. Zuerst fuhren wir in unser Hotel, El Mirador, das mitten in der Innenstadt liegt. Eine Stunde später sind wir losgegangen um Madrid ein bisschen zu erkunden. Wir schauten uns einen Tempel an, verschiedene Kirchen, den Prado und die Stadt an sich. Auf einem Markt probierten wir Churros, eine Spezialität aus Spanien. Außerdem fuhren wir mit einer Gondel und konnten uns Madrid von oben anschauen, das war sehr cool. Am Abend gab es Tapas, auch eine Spezialität.

Am nächsten Morgen sind wir dann zum Frühstück in ein All you can eat Cafe gegangen, später machten wir dann eine Stadt Tour, wo wir schon die Mädchen aus Norwegen getroffen haben. Später hatten wir zum Glück noch etwas Zeit zu shoppen, das kann man in Madrid nämlich sehr gut. Dann um fünf Uhr trafen wir alle anderen Austauschschüler aus Finnland, Norwegen, Polen und Zypern am Bus. Ich fand die Zeit in Madrid cool, wir haben viel gesehen und hatten echt Spaß. Um sechs Uhr waren wir dann in der Altstadt Toldeo wo unsere Gastschüler schon auf uns warteten.

 

(Laura Wolbeck)

 

 

 

Die Tage in Toledo:

Am Montag wurden wir um 8.30 Uhr an der Schule von den Lehrern und Lehrerrinnen in einem Klassenraum empfangen. Wir wurden direkt zur Turnhalle geführt. Da spielten wir bestimmte Spiele um mehr von einander zu lernen. Dabei handelte es sich zum Beispiel um Spiele wo man sich in einer Reihe stellte und dabei die Geburtstage beachtet. Dann hatten wir eine kleine Pause und alle Schüler versammelten sich am Schulhof um irgendwas zusammen zu unternehmen. Nach der Pause wurden wir zu den Computerräumen geleitet, wo wir dann individuell ein Quiz durchführten, wir durften also nicht geholfen werden. Hinterher gingen wir wieder zur Turnhalle um diesmal Sport zu treiben: Wir spielten z.B. Dodgeball . Danach redeten wir über die üblichen Sportarten in jedem Land. Dann trafen sich alle inklusiv der Lehrer in der Aula und wir lauschten den Willkommens-Reden und erhielten Geschenke (ein Turnbeutel mit Bleistift und Block). Wir hatten danach Freizeit, um die Stadt zu erkunden, aber es war anstrengend die ganzen Hügel hoch zu laufen - aber die Wege von Toledo waren die Anstrengungen wert.

Am Ende des Tages waren alle völlig erschöpft aber wir bereuten nichts!  Es war ein sehr gut gelungener Tag.

 

(Zoe Muteba)

 

 

An folgenden Tag, dem Dienstag, trafen wir uns wie jeden Morgen wieder mit all den anderen Schülern. Zuerst gingen wir in einen Klassenraum und durften unsere Rucksäcke dort abstellen. Anschließend gingen wir über den Schulhof zur Sporthalle der Schule. Dort haben wir dann zum ersten Mal in unserem Leben Flamenco getanzt. Das war sehr anstrengend. Später durften wir einem 8-jährigen Mädchen dabei zusehen, wie sie uns alle in den Schatten stellte und richtig gut tanzte.

Nach dem anstrengenden Tanz, hatten wir dann endlich Freizeit. Nach der Stunde Freizeit, ging es dann in die Stadt Toledo, denn wir mussten eine Foto-Rallye machen. Das heißt, wir mussten Fotos in Vierer- oder Fünfer- Gruppen machen - mit verschiedensten Sehenswürdigkeiten abgebildet. Der Sieger würde dann am letzten Tag bei der Party einen Preis bekommen. Nach der anstrengenden Rallye mit super Wetter, verabschiedeten sich alle und jeder ging mit seinem Austauschschüler nach Hause. Um 17 Uhr jedoch trafen sich alle nochmal zum Fußball spielen, jedoch ohne die Lehrer. Auch das Fußball spielen machte sehr viel Spaß und wir beschlossen alle noch eine Pizza essen zu gehen. Wir mussten eine lange Strecke zu Fuß laufen, bis wir an der Pizzeria ankamen, aber das hat sich gelohnt. Die Pizza war sehr lecker, und alle gingen mit vollem Magen noch zu einem Street Workout Platz. Dort konnten sich alle nochmal austoben, bevor es wieder nach Hause ging.

 

(Franziska Herickhoff)

 

 

Donnerstag

 

8:30 Uhr :        

 mussten wir Schüler an der Schule sein.

 

9:00 Uhr :        

 sind die Lehrer zur Schule gekommen. Wir haben uns dann wieder in der großen Halle versammelt und dort hat sich ein Polizist vorgestellt. Wie schon am Tag davor , ging es um das Thema ,, Internet". Er hat mit uns über Gefahren gesprochen und dazu passende Bilder und Videos gezeigt. Beispielsweise zum Thema ,,online-Gaming". Wir haben auch Bilder von einem,,Bankautomaten" gesehen, der, wenn er unsere Karte einnimmt, sie scannt und Daten klaut.

 

10:30 Uhr :      

 hatten wir eine längere Pause.

 

11:30 Uhr :      

 haben wir an einem ,,Street Workout" teilgenommen. Dort haben uns drei Männer ein paar Stunts vorgeführt und versuchten, uns selbst etwas beizubringen. Dabei haben sie uns noch geholfen. Am besten waren aber immer noch die Tricks, die sie zeigten .

 

13:30 Uhr :      

 hatten wir einen weiteren Termin, während die Lehrer zu Mittag aßen. In dem Werkraum der Schule haben wir Schüler viele Fotos gemacht. Zuerst sollten wir mit den Leuten aus dem eigenem Land ein Foto schießen und dann mit dem Spanier , wo man die Woche über verbracht hatte. Später machten wir noch massenhaft Fotos mit den Leuten aus den anderen Ländern.

 

14:50 Uhr :      

 ging es schon wieder zurück zu den Familien, wo es dann leckeres Essen gab. Später haben wir uns noch mit allen Schülern aus Erasmus getroffen und haben etwas unternommen.

 

(Britta Eismann)

 

 

Am Freitag trafen wir uns alle um 9:00 Uhr am Bus. Danach begann die Fahrt nach Consuegra, das im Süd-Ost von Toledo liegt. Dort machten wir eine Tour um die 12 Windmühlen von Don Quijote zu besichtigen. Wir lernten vieles über Mühlsteine, Windmühlenflügel und wie Mühlen funktionieren. Am Ende der Tour besichtigten wir auch noch das mittelalterliche Schloss, das neben diesen vielen Windmühlen stand. Dann fuhren wir auch schon wieder nach Toledo zurück.

Nach diesem Ausflug hatten wir nur ein bisschen Zeit mit unseren Gastfamilien und danach ging es direkt zur Farewell Party und zum Dinner, wo alle Austauschschüler und Lehrer warteten.

An diesem Abend waren alle schick angezogen um den letzten Tag in Spanien zu genießen. Zum Abendessen gab es viele verschiedene Tapas und Nachtische, die zum größten Teil aus spanischen Spezialitäten bestanden. Darauf schauten wir uns einen Film an, denen die spanischen Lehrer zum Abschluss aus allen gemachten Fotos zusammengestellt hatten , und tanzten eine Menge. Jedes Land durfte sich ein paar Lieder aussuchen, die dann angespielt wurden.

Dieser Abend hat uns allen viel Spaß gemacht wir werden uns noch lange an ihn erinnern können.

 

(Anna Stromann)

 

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Erasmus-Schüler in Finnland

 

Hyvää päivää (Guten Tag), kiitos (Danke), olkaa hyvä (Bitte) und anteeksi (Entschuldigung) sind Wörter, die Elias, Alexander, Clara, Anne-Sophie und Malte jetzt vertraut sein sollten! Anfang Dezember flogen Sie zu unserer finnischen Partnerschule nach Helsinki und verbrachten dort eine Woche in der Gastfamilie.

 

Die „Helsingi yhteislyseo“ im Zentrum der finnischen Hauptstadt ist unser nördlichster Partner im laufenden Erasmus+Projekt „The Future-Me“ (2015-2018). Als die Verantwortlichen für Technik in unserer Gruppe von 7 internationalen Ländern pflegen sie die Facebookseite, organisieren die Projekt-Cloud und posten Aktivitäten und Kommentare im projekteigenen Blog.

 

Die Schülergruppe startete allerdings zuerst in Richtung Estland, nach Tallinn. Die Hauptstadt Estlands war jahrhundertelang  als mittelalterliche Hansestadt ein wichtiges Handelszentrum an der Ostsee.  Während einer Führung besuchten unsere Schüler verschiedene Sehenswürdigkeiten, wie die mittelalterliche Stadtmauer, die Alexander-Newiski-Kathedrale oder auch den Domberg.

 

Am Sonntag dann ging es mit der Ostseefähre nach Helsinki, wo die Gruppe von ihren Gastfamilien erwartet wurde.

 

Die Woche im vorweihnachtlichen Helsinki war geprägt von dem Miteinander der 14-15 jährigen Schüler und Schülerinnen aus Spanien, Portugal, Zypern, Polen, Norwegen, Finnland und Deutschland.  Die Arbeit an einem „Dream-Handy“, eine Appbasierte Stadtrally, gemeinsames Pizzabacken, die Schule kennenlernen,  ein Ausflug in den Nationalpark und auf die vorgelagerte Schäreninsel Suomenlinna haben sicherlich bleibende Eindrücke hinterlassen.

 

Das nächste Treffen findet Ende März in Toledo, Spanien statt. Hier beschäftigen wir uns weiterhin mit dem Thema „online safety“ und momentan bereitet die Europa-AG eine Präsentation zum Thema „online-gaming“ vor.

 

Das Projekt „The Future-Me“ wird von der Europäischen Gemeinschaft finanzielle unterstützt und findet als Partnerschaftsprojekt in 7 europäischen Ländern statt.

 

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(Dr. Andrea Wolf)

 

 

 

Kalimera aus Zypern! - Erasmusfahrt 2016

Vom 24. September bis zum 2. Oktober waren wir, drei Schülerinnen und ein Schüler mit zwei Lehrern, auf Zypern zu Gast bei unserer Partnerschule in Nicosia, der Hauptstadt der Insel. Schon lange vor der Reise spürte man die Vorfreude endlich, nach langem Schreiben auf Facebook, seine Austauschschülerin oder sein Austauschschüler in die Arme zu schließen. Die erste Nacht verbrachten wir, nachdem wir die Aphrodite-Felsen und den Strand besichtigt hatten, im Westteil der Insel, in einem Hotel in Paphos. Doch erst am nächsten morgen sahen wir den fantastischen Ausblick! Vom Pool aus konnte man direkt auf das weite, endlose Meer schauen. Das schöne Wetter folgte uns die ganze Woche. Sonne, keine Wolken und 30°C - was will man mehr?

 

Dann kam der lang ersehnte Moment: Nachdem wir zwei Ausgrabungsstätten besichtigt und eine Fahrt in das Troodos-Gebirge unternommen hatten, kamen wir am Abend gegen 18 Uhr bei unseren Gastfamilien an, die uns bei "The English School" in Nikosia herzlich erwarteten. Langsam schlich sich das Gefühl von Heimweh aus dem Kopf. Denn bei so wunderbaren Gastfamilien und einer super gute Woche wollte man gar nicht an Zuhause denken! Den zweiten Abend auf Zypern verbrachten wir bei den Gastfamilien. Geschenke wurden übergeben, Geschichten wurden erzählt, es wurde zusammen gegessen, Koffer wurden ausgepackt  und ein Treffen mit den anderen Schülern aus Zypern und Deutschland stand bevor. Am nächsten Tag sahen wir dann alle, die aus Finnland, Norwegen, Portugal, Spanien und Polen nach Zypern geflogen waren. Die ersten Kennenlern-Spiele wurden gespielt, dann ging es weiter mit einem Quiz über Zypern und die anderen Länder, gefolgt von den Videos, die jedes der Länder zum Thema "Values“ in den einzelnen Europa-AGs gefilmt hatten. Dieses Programm fand in "The English School" statt. Am Nachmittag fuhren wir mit einem Bus nach Lanarca und sahen den wundervollen Strand! Nicht überall gibt es so schöne Strände wie auf Zypern. Den Abend und die anderen Abende verbrachten wir mit den Austauschschülern, z.B. gingen mal alle, die Lust hatten, ins Kino oder wir gingen in "The Mall" wo wir dann shoppen gehen konnten. Wenn die Austauschschüler/innen Klavierunterricht und andere Hobbys hatten konnten wir mitgehen und schauen wie es in Zypern so mit Freizeitaktivitäten aussah.

 

Die nächsten Tage gingen schnell vor rüber. Wir lernten wie man Musik mit Digitaler Technologie macht, wir gestalteten Digitale Poster über Cybermobbing und anderen Themen, die sehr wichtig sind, wir redeten über die Internet Sicherheit, wir sahen uns ein Archäologie Museum in Nikosia an, wir lernten, dass wir nicht jedes WLAN benutzen dürfen, da sonst jeder unsere Handy-Daten lesen könnte, wir gingen zu der Bank in Zypern wo wir viel über Start-ups hörten und ein Mann erzählte uns wie er es geschafft hatte eine Start-Up-App zu entwickeln, wir fuhren nach Kourion und Kolossi, wo wir eine Burg und eine Ausgrabungstäte sahen, wir lernten wie wir selbst ein Spiel entwickeln konnten und wie wir Roboter so programmieren konnte, dass sie ungefähr 15 Sekunden fahren, eine Drehung machen und wieder zu uns zurück kamen. Das Programm  war sehr spannend, nur manchmal wurden zu viele schwierige englische Begriffe gesagt, so dass man aus dem Zusammenhang das Wort erraten musste. Dieses war z.B. der Fall, als wir in einem Vortrag über die Risiken mit dem Handy gehackt zu werden, aufgeklärt wurden.

 

Den Abschluss haben wir alle zusammen in einem Restaurant in Nikosia gefeiert. Man konnte sich an Kroketten, Hähnchen, Fisch, Frühlingsrollen, Törtchen und vielem mehr bedienen. Es gab eine Schülerin, die für die musikalische Unterhaltung sorgte, und Herr Walters und drei andere Lehrer performten ebenfalls. Dann war auch schon für manche diese schöne Woche zu Ende. Wir blieben bis Sonntag und hatten so zum Glück noch ein freien Tag nur mit unseren Austauschschülern. Doch der Abschied war schwer!

 

In dieser Woche hat man so viel neue Freundschaften geknüpft, die man nie vergessen wird. Alle sind unglaublich freundlich zu einem! Jeder würde uns zustimmen, wenn wir sagen, das war die allerbeste Woche! Wir konnten unser Englisch auffrischen und verbessern, wir haben viel von Zypern gesehen und gelernt uns in Alltagssituationen mit Gleichaltrigen auf Englisch zu verständigen. Das wichtigste war aber, dass wir so viele wunderbaren Menschen getroffen haben. Danke für diese wunderschöne Woche!

 

Das Erasmus+ Projekt „The Future-Me“ findet überwiegend mit Schülerinnen und Schülern der Jg. 8 statt. Das auf drei Jahre angelegte Projekt befindet sich momentan im zweiten Jahr und wird mit Mitteln der Europäischen Gemeinschaft gefördert.

 

Jakob Heinen (Jg. 7)

Michelle Knaub (Jg. 8)

Ricarda Storcks (Jg. 8)

Céline Bußmann (Jg. 8) 

 

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Norwegen 2016: "Vi vet aldri når eventyret kommer til livet vårt, men den dagen det er der,må vi gripe det.“ 

Dieses Norwegische Sprichwort (dt.: "Wir wissen nie, wann das Abenteuer in unser Leben tritt, doch an dem Tag, an dem es so weit ist, müssen wir es greifen.“) kann gut das Motto der ersten Begegnung mit einer europäischen Partnerschule im Rahmen des EU-geförderten Erasmus+ Projektes „The Future-Me“ gewesen sein. Während des dreijährigen Projektes erleben die Schüler und Schülerinnen der Europa-AG hoffentlich viele beeindruckende Abenteuer in ganz Europa.

 

Pia, Emily, Maja, Rosa und Luca Marie aus der Jg. 7 berichten, wie sie die Woche in Norwegen erlebt haben: 

 

"Vom 23.-30.4.2016 waren wir im Rahmen des Erasmus+-Projektes zu Gast an unserer norwegischen Partnerschule. Auch wenn die Anreise anstrengend war, so hat es sich doch gelohnt!

Die ersten zwei Tage verbrachten wir in Bergen, wo wir mit unseren Lehrerinnen Frau Pyziak und Frau Wetter die Stadt besichtigten und eine Wandertour machten. Die Aussicht auf das Fjord war wunderbar!

Am Sonntag sind wir mit dem Bus nach Varhaug zu unserer Partnerschule gefahren. Es war eine sehr spektakuläre Tour, da wir immer aufgrund der Fjorde immer wieder vom Bus auf die Fähre wechseln mussten. 

Am Sonntagabend trafen wir dann zum ersten Mal auf unsere Gastfamilien und verbrachten den Abend mit ihnen. 

Montag waren wir zu einem offiziellen Empfang im Rathaus eingeladen. Dort präsentierten wir unsere selbstgedrehten Videos zu dem Thema „That’s us - in our school and our town“. Danach  machten wir eine Rundfahrt mit dem Bus durch Varhaug und Jaeren. 

Den Dienstag verbrachten wir mit unseren Austauschpartnern in der Schule und lernten so das norwegische Schulsystem kennen. Auf dem Stundenplan standen Sport, Kunst und Kochen. Abends waren wir mit einigen anderen Schülern beim Fussballplatz. 

Das absolute Highlight fand am Mittwoch statt: Wir wanderten auf den Breikestolen! Das ist ein großer Fels direkt an einem Fjord gelegen. Der Aufstieg dorthin dauerte ca. 2 Stunden und war sehr anstrengend. Aber dafür entschädigte der oben gebotene Ausblick – einfach spektakulär und atemberaubend!

Donnerstag besuchten wir zwei Museen, eines stellte norwegische Kunst aus, das andere Traktoren. Das war eher uninteressant für uns.. Allerdings konnte man sehr viel probieren und experimentieren. 

Den Nachmittag verbrachten die meisten von uns in Stavangar, einer größeren Stadt in der Nähe von Varhaug. 

Die Zeit verging wie im Fluge, am Freitag fand eine Art Sportfest mit vielen verschiedenen Aktivitäten statt, es war schon unser letzter Tag in Norwegen. 

Mit einem ganzen Koffer voller toller Erlebnisse, atemberaubender Natureindrücke und neuer Freundschaften flogen wir dann am Samstag wieder zurück nach Düsseldorf."

Die kommenden Treffen finden Ende September in Zypern, Ende November in Finnland und Ende März in Spanien statt. Thematischer Rahmen der Treffen im nächsten Schuljahr ist die Beschäftigung mit "Internet-Sicherheit" und die Sensibilisierung der Schüler in den verschiedenen Bereichen wie z.B. Kommunikation, Netiquette, Informationsbeschaffung, Umgang mit Apps und Downloading. 

 

(Dr. Andrea Wolf)

 

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Bundespolitik in Ahaus - Jens Spahn zu Gast an der Canisiusschule

„Das schafft Europa nur zusammen." – so lautete das Fazit, das Jens Spahn, parlamentarischer Staatssekretär beim Finanzminister und ehemaliger Schüler unserer Schule, angesichts der Flüchtlingssituation und der daraus resultierenden Herausforderungen für die Europäische Union zog.

Auf Einladung der Europa-AG und der beiden Leistungskurse „Sozialwissenschaften“ der Q2 betonte Herr Spahn die Vorteile der Europäischen Union, die sich angesichts der hohen Flüchtlingszahl und der unterschiedlichen Interessen der Mitgliedsstaaten momentan jedoch in einer deutlichen Krisensituation befindet.

Sehr schülernah und mit verständlichen Worten gelang es Herrn Spahn, zu komplexen Themenbereichen wie Fluchtursachen, Asylrecht, Budgetfragen, der Rolle der modernen Kommunikationsmedien, der Integration und zur Zukunft der EU Faktenwissen zu vermitteln und erfüllte somit auch absolut die Erwartungen von Luisa Hintemann aus der Q2, die den Besuch angeregt hatte.

Darüber hinaus beantwortete der Bundestagsabgeordnete die persönlichen Fragen der Siebtklässler zum Alltag als Politiker und zum beruflichen Werdegang sehr offen und detailliert.

Wir danken Herrn Spahn für seinen Besuch und Herrn Ohm von der Münsterland Zeitung für die gelungene Moderation!

 

Diese Veranstaltung bildet auch den offiziellen Startschuss des von der EU geförderten ERASMUS+Projektes „Visions of a Future-Me 2015-2018“. Hier arbeiten 24 Schüler und Schülerinnen der Europa-AG in der Jg. 6 und 7 mit Partnerschulen aus Spanien, Portugal, Zypern, Norwegen, Finnland und Polen zusammen. Wie auch bei den vorherigen Comenius-Projekten werden sie mit gleichaltrigen europäischen Jugendlichen virtuell in Kontakt treten, sich gegenseitig besuchen und an Teilprojekten arbeiten. Sie beschäftigen sich mit der Reflexion der eigenen Identität, der eigenen Entwicklung und Lebensweise – vor allem in Bezug auf die Internetnutzung – und der Öffnung eigener Ideen und Visionen auf Europa hin. 

Die erste Reisegruppe wird Ende April nach Norwegen aufbrechen.

 

(Wo/Ost)

 

Europa goes Hollywood?

Einen umfassenden Einblick in den Alltag eines professionellen Filmemachers bekamen die Schüler und Schülerinnen der Europa-AG durch die Vorstellung der CT Film& Production GmbH aus Ahaus. Der Inhaber der Firma, Christian Terschluse, beschrieb sehr lebendig und mit vielen Beispiel unterlegt worauf es beim Erstellen eines Filmes ankommt.  Im Laufe der nächsten Monate wird die Europa-AG einen kurzen, englischsprachigen Imagefilm zur Canisiusschule erstellen (Working Titel: “Me and my school in Ahaus“).
Dieser Film wird auf dem ersten internationalen Treffen Ende April in Norwegen von Luca-Marie, Maja, Rosa, Emily und Pia (alle Jg. 7) vorgestellt. Das Treffen an der norwegischen Fjordküste markiert den Beginn einer mehr als zweijährigen Zusammenarbeit im Rahmen des Erasmus+Projektes „The Future-Me“, welches die Bischöfliche Canisiusschule mit sechs Partnerschulen aus Zypern, Polen, Norwegen, Finnland, Spanien und Portugal durchführt. Finanziell unterstützt wird das Projekt durch Mittel des EU-Programms „Youth on the Move 2014-2020“. 
 
(Dr. Andrea Wolf)


Europaschule
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