Warten auf Jesus Christus
Ein Wartezimmer in der Bischöflichen Canisiusschule hilft, sich auf die Ankunft Christi vorzubereiten.
Spekulatius im September, Weihnachtsfeiern ab Mitte November, Weihnachtslieder wie „Stille Nacht" schon Anfang Dezember. Das Warten fällt uns schwer. Aber es stellt sich auch die Frage: Wozu „Advent"? Warum nicht gleich „Weihnachten"? Warum „warten", worauf warten wir eigentlich und was erwarten wir?
Der Advent kann uns jedes Jahr daran erinnern, dass wir Wartende sind. Aber warten wir einfach, dass etwas passiert? So wie wir an der Kasse oder an der Bushaltestelle warten? Das Warten im Advent ist mehr. Es macht uns unsere Situation als Christen deutlich. Es bringt zum Ausdruck, dass noch nicht alles vollkommen ist, dass noch etwas fehlt. Wir warten auf das Kommen Christi. Und als Wartende sind wir zugleich Wärter oder Wahrende: Wir wahren eine Hoffnung. Wir warten und hoffen darauf, dass sich die Liebe Gottes in der Welt durchsetzt, die ihren Anfang mit der Geburt Jesu genommen hat.
Das will die Schulseelsorge der Bischöflichen Canisiusschule in diesem Jahr an unserer Schule mit einer Aktion deutlich machen, die bewusst macht: Adventszeit ist Wartezeit!
Vor dem Sekretariat hat sie ein Wartezimmer eingerichtet, in dem tatsächlich auch Tag für Tag jemand wartet. Und diesem Jemand können Schülerinnen und Schüler, das Lehrerkollegium, Eltern und alle Interessierten auch ansehen, dass er wartet, weil er nämlich jeden Tag einen Stuhl weiterrückt. Es gibt so viele Stühle wie Schultage vor Weihnachten und jeden Tag lässt er sich was Neues einfallen, um sich auf eine „Ankunft" vorzubereiten. Seid ihr, sind Sie gespannt? Gut so! Seit letzten Montag lohnt es sich, jeden Tag mal nachzuschauen, was im Wartezimmer vor dem Sekretariat geschieht.
Nicht jeder kann das Geschehen jeden Tag persönlich vor Ort verfolgen. Deshalb finden Sie alle Fotos des Wartenden und Hoffenden in einem Photoalbum.
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Kurz notiert
Die Terminpläne für die ABI-Vorklausuren sind online.

