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Porto

Schülerguppe der Canisiusschule besucht im Rahmen des Comenius-Projektes Portugal

‚Home and Abroad in Europe’ - so lautet das Thema des aktuellen Comenius-Projektes an der Bischöflichen Canisiusschule. Während im November letzten Jahres eine Schülergruppe der Canisiusschule eine Woche auf Zypern verbrachte, lernten vom 24.02.-01.03.09  neun Schülerinnen der Bischöflichen Canisiusschule nun Porto, die „heimliche Hauptstadt Portugals“, kennen und wurden in den Alltag portugiesischer Jugendlicher integriert.

Eingeleitet wurde die Woche durch einen Vortrag des Erziehungsministers für die Nordregion Portugals, der über die Grundsituation an Portugals weiterführenden Schulen berichtete und die politischen Maßnahmen vorstellte, die das Bildungsniveau der Jugendlichen verbessern sollen. Die folgenden Tage standen im Zeichen der Projektarbeit zur Durchführung des gemeinsamen multimedialen Filmprojektes. Vormittags und nachmittags lernten die Schüler in Workshops des technologischen Instituts IPTA (Instituto Professional de Tecnologias Avançadas) die Feinheiten von Bild, Video, Animation, Ton, Aufnahme und Tanz kennen – das IPTA bietet ideale Voraussetzungen für die Einführung in die Bild- und Tonaufnahme, da es auf Berufe im Bereich der Medien vorbereitet. Schulischer Höhepunkt war die Verleihung der Diplome am Freitag, in der eine multimediale Show zum Thema Evolution vorgeführt wurde, gestaltet von den Schülern des IPTA in Zusammenarbeit mit einem anderen Gymnasium in Porto. Ein 3D-Film, der Schlaglichter auf die Evolution des Lebens auf der Erde warf, untermalt mit Musik und begleitet von Tänzen und Darbietungen der Schüler der Partnerschule, beeindruckte die Zuschauer.

Die Fahrt gewährte natürlich auch Einblicke in das Alltagsleben der Portugiesen. Eingebunden in Gastfamilien, lernten die Schüler und begleitenden Lehrer (Paula Lefering und Jens Dittbrenner) die traditionelle Küche Portugals kennen, ebenso wie die Stadt selbst, die zu Fuß durchwandert wurde und durch den Charme der Altstadt mit ihren vielen historisch bedeutsamen Bauten faszinierte. Finanziert wird das 2-jährige Projekt der gegenseitigen Annäherung im Schulbereich mit Mitteln aus dem ‚Programm für Lebenslanges Lernen‘ der EU. Das nächste Treffen, zu dem polnische, portugiesische und zyprische Schüler und Lehrer erwartet werden, wird im November in Ahaus stattfinden.

Paula Lefering / Dr. Andrea Wolf



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