header
header

Projekttag der 7-ten Klassen

Ein Tag für uns – Projekttag für die 7. Klassen

Auch in diesem Jahr waren die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen wieder eingeladen zu einem Projekttag, der außerhalb von Unterricht  durch verschiedene Spiele, Aktionen und Aufträge den Umgang miteinander und die Zusammenarbeit einüben und reflektieren hilft.

Alle vier Klassen haben die Einladung zu einer „Reise um die Welt“ angenommen und sind jeweils an einem Vormittag im Januar zu einer Expedition zur Erforschung der Welt aufgebrochen.

 

An diesem Tag sind wir Abenteurer und wollen die Erde erkunden. Vom Nullmeridian bis 180° ö. L. und w. L. , vom Äquator bis zum Nordpol und Südpol wollen wir erforschen, was unsere Welt an Geheimnissen birgt, Nahes und Fernes entdecken, bekannten und unbekannten Dingen begegnen, Orte der Vergangenheit wieder finden, neue Wege betreten und fremde Ufer anstreben…

Eine solche Expedition will gut vorbereitet sein. Es braucht dazu Menschen mit verschiedenen Fähigkeiten. Der eine kennt die Sterne, der andere die Untiefen der Meere; der eine kennt Maßstäbe und Zollstöcke, der andere verschiedenen Sprachen. Allen ist klar: Diese Reise durch die Welt können wir nur heil überstehen, wenn wir als Team handeln und jeder sich einbringt.

Forscher vor uns haben die Welt bereits in Breiten- und Längengrade eingeteilt. In einem ersten Schritt widmen wir uns dieser „Welt im Quadrat“ und denken dabei über uns und unsere Mitschüler nach. Jeder fertigt ein Quadratologo an. Obwohl die Ausgangsmaterialien für alle ähnlich sind, entstehen über dreißig sehr verschiedene Kunstwerke.

 

Kaum sind wir unterwegs, zeigt sich, dass Probleme und Aufgaben nur gemeinsam bewältigt werden können. Unsere Reiseforscher geraten in einen „Willy-Willy“. Das ist ein ganz schrecklicher Schneesturm, bei dem die Sicht sofort auf Null sinkt. Die einzige Chance besteht nun darin, zurück in den Schutz des Lagers zu finden. Dabei darf natürlich niemand verloren gehen…

Wir gelangen zu einem geheimnisvollen Irrgarten, durch den es nur einen einzigen sicheren Weg gibt. Hier zeigt sich: Fehler können eine wichtige Information für die Gruppe bedeuten und müssen gemacht werden, um Orientierung zu gewinnen.

Auch nicht ungefährlich: Der Weg über einen Säuresee - bewacht von einem bösartigem Geist, der nichts Eiligeres zu tun hat, als die Steine, auf die unsere Forscher diesen See überqueren können, wegzuzaubern. Da ist Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe unbedingt notwendig.


Am Ende einer spannenden Reise aber können wir unsere Entdeckungen ordnen und sortieren. Aus den einzelnen Kunstwerken entsteht ein Gesamtkunstwerk.

Natürlich haben wir in der Ferne auch fremde Sitten und Gebräuche kennen gelernt. Auf eine alte brasilianische Tradition geht das Segensbändchen zurück: Das Bändchen wird mit drei Knoten um das Handgelenk eines Mitschülers gebunden, der sich still etwas wünschen darf. Bei jedem Knoten wird der Wunsch wiederholt. Vielleicht sind einige Wünsche schon in Erfüllung gegangen….

Segensspruch:

Der Herr segne Dich.

Er erfülle deine Füße mit Tanz,

dein Herz mit Zärtlichkeit,

deine Augen mit Lachen,

deine Ohren mit Musik,

deine Seele mit Frieden.

Bärbel Weiland und Ulrike Wiesbrock-Ruppert

 

 





Kurz notiert

Die Terminpläne für die ABI-Vorklausuren sind online.

Nächster Termin

Zeugnisausgabe
10.02.2012

Rosenmontag
20.02.2012