Risiken des Internets
Über Risiken der Internetnutzung durch Kinder informierten am vergangenen Dienstag zwei Experten der Kriminalpolizei Borken.
Ulrich Kolks, Kriminalbeamter im Kommissariat Vorbeugung, dessen Arbeitsschwerpunkt die Jugend- und Gewaltkriminalität bildet und seine Kollegin Ingrid Salthammer, zuständig für den Bereich Opferschutz und –hilfe, sprachen vor den zahlreich erschienenen Eltern unserer Sechstklässler.
Ziel der beiden Experten war es, das Gefahrenbewusstsein zum Bereich Internet bei den Eltern zu schärfen. Schließlich nutzen Kinder dieses Medium intensiv und verbringen viele Stunden mit Chatten. Dass dabei durchaus die Möglichkeit besteht,
dass sie Opfer krimineller Machenschaften werden, wurde zunächst anschaulich durch einen kurzen Videoclip mit dem Titel „Ein Klick zuviel“ allgemein dargestellt. Anschließend konzentrierte sich die Veranstaltung besonders auf zwei Aspekte der Kriminalität im Internet: Ingrid Salthammer, selbst Mutter einer 12-jährigen Tochter, informierte über sexuelle Übergriffe in den Chatrooms, Ulrich Kolks beschäftigte sich mit dem Bereich „Abzocke“. Beide zeigten ein großes persönliches Engagement. Zwischen ihnen und dem Publikum entspann sich eine angeregte Diskussion darüber, wie die Kinder am besten zu schützen seien. Fazit: Verbote nützen gar nichts, im Gegenteil – die Nutzung des Internets durch Kinder ist eine zu akzeptierende Realität. Eltern sollten deshalb ihre Kinder als „Experten“ in diesem Bereich akzeptieren und mit ihnen einen angemessenen Nutzungszeitraum absprechen. Tipps, wie man die Sicherheit der Kinder weiter erhöhen kann, gibt die Broschüre „Ein Netz für Kinder – Surfen ohne Risiko“, die unter www.bmfsfj.de , www.polizei-beratung.de und www.klicksafe.de bestellt werden kann.
Kurz notiert
Die Terminpläne für die ABI-Vorklausuren sind online.

