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Englandaustausch der Jahrgansstufe 11 in Rotherham

15 Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 11 der Canisiusschule in Ahaus trafen sich am 28.1.06 voller Erwartungen an der Bushaltestelle vor der Canisiusschule, wo ihre 9-tägige Reise nach Rotherham in England beginnen sollte.

Nach drei Stunden langer Busfahrt zum Rotterdamer Hafen, auf der sich die Schüler die Zeit mit Kartenspielen, Musikhören und Ähnlichem vertrieben, ging es per P&O Ferries weiter Richtung Hull. Dummerweise war sich niemand über die etwas überhöhten Preise diverser Getränke im Klaren, so dass schon Mal circa 6,80 Euro hingelegt werden mussten um sich eine Erfrischung gönnen zu können.

 

Die Party war lang, die Nacht kurz, aber das hinderte niemanden daran, schon am nächsten Abend zusammen mit den englischen Austauschpartnern, die uns sehr freundlich empfingen und in ihre Häuser und Familien aufgenommen hatten, nach einer Pizza in die nächstgelegenen Lokalitäten zu gehen, nein zu wandern. Dummerweise sind die Engländer scheinbar keine Fahrräder gewöhnt, so dass man schon mal eine ¾ Stunde Anreise zu den verschiedenen Treffpunkten hatte.

 

Am Montag, Dienstag und Freitag, war schließlich vorgesehen, dass die deutschen Austauschschüler am Unterricht im Thomas Rotherham - College teilnehmen. In einer Deutschstunde wurden dann auch die Schüler der Canisiusschule gefordert. Jeder hatte einige Interviewfragen zum deutschen Schulsystem zu beantworten.

 

Zum weiteren Programm gehörten außer dem Besuch des Rathauses von Rotherham, die Besichtigung einer Stahlfabrik (stellvertretend für die lokale Industrie), ein Stadtspiel in Sheffield (Großstadt in der Nähe), Bowling, Schlittschuhlaufen, und ein Stadtspiel in York mit anschließendem Besuch des York Dungeons.

 

Klar, dass bei einem solchem Mammut Programm die restlich vorhandene Freizeit mehr oder weniger sinnvoll genutzt werden will. Die Schüler gingen shoppen in Meadow Hall, nahmen einige erfrischende Getränke zu sich, gingen bei einem bekannten Fast Food Restaurant speisen und Abends meist in verschiedene Familien oder andere Örtlichkeiten wo dann große Treffen stattfanden.

 

Probleme gab es eigentliche keine: Die Gastfamilien waren sehr freundlich, das Essen besser als man für England vermutet. Ausnahmslos jeder Abend wurde gut genutzt. Leider mussten wir uns aber schon nach nur sieben Tagen in England wieder auf den Heimweg auf machen.

 

Insgesamt kann man sagen, dass die Fahrt sehr erfolgreich verlaufen ist und man, von der englischen Sprache einmal abgesehen, viel von der englischen Kultur lernen konnte.

 

D.Wübken und M.Benning





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