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Das Fach Biologie wird an unserer Schule in den Jahrgangsstufen 5, 6, 8, 9 und in der gesamten Oberstufe unterrichtet. Der Unterricht in der Sek I wird dabei zweistündig, der in der Sek II dreistündig in den Grundkursen und fünfstündig in den Leistungskursen unterrichtet.

Derzeit unterrichten zehn Kolleginnen und Kollegen das Fach Biologie: Herr Bancken, Frau Giebing, Frau Hemker, Frau Jaszczuck-Laumeyer, Herr Krabbe, Frau Meßling, Frau Walters, Herr Walters, Frau Weiland und Frau Wiggers. Seit November 2014 begleitet Frau Untiet als Referendarin den Unterricht und übernimmt auch selbstständig einige Kurse.

Besonderen Wert legen die Kollegen auf den Bezug der Unterrichtsinhalte zu alltäglichen Phänomenen und bemühen sich, den Unterricht so lebensnah und schüleraktivierend wie möglich zu gestalten. Eingesetzt werden daher Experimente und eine Vielzahl an Projekten in den verschiedenen Klassenstufen.

Durch die ländlich geprägte Umgebung der Schule hat das Fach einen besonderen Stellenwert für unsere Schülerinnen und Schüler. Viele Inhalte erleben diese in ihrer direkten Lebenswelt und so können zahlreiche biologische Phänomene auch vor Ort beobachtet und erarbeitet werden. Dazu gehört beispielsweise die Nähe zum Stadtpark und Stadtwald, in dem in der Jahrgangsstufe 8 auf die Kartierung und Vorstellung eines Waldstücks vorbereitet wird. Auch die Lage der Schule am Aabach ist in vielen Kursen oder Kurzprojekten nützlich und die Schüler lernen Flora und Fauna eines Fließgewässers kennen. Außerdem werden hier Untersuchungen zur Gewässergüte und –qualität angestellt, was zudem die Nähe des Fachs zu den anderen naturwissenschaftlichen Fächern deutlich macht.

Die Biologie Fachräume sowie der Vorbereitungsraum der Lehrer wurden im Jahr 2014 komplett saniert und renoviert und mit Smartboards und einer an den modernen Naturwissenschaftsunterricht angepassten Raumgestaltung, kann praxisnah und schülerorientiert unterrichtet werden. Alle Schülerarbeitsplätze sind mit Strom, Netzwerkanschlüssen und in einem Raum auch Gasanschlüssen ausgestattet.

In den einzelnen Jahrgangsstufen finden sich in der Biologie stets Bezüge zum Alltag eines jeden Schülers und im Rahmen des Kernlehrplans versucht der Unterricht die Schüler auch für die Bedeutung des Lebens zu sensibilisieren. In der Jahrgangsstufe 5 beispielsweise bekommt jeder Schüler eine Pflanze aus Herr Banckens Anzucht.

In der Unterstufe setzen sich die Schüler vor allem mit Lebewesen und Individuen in ihrer eigenen Umgebung auseinander, wie z.B. den Haustieren, heimischen Pflanzen und dem menschlichen Körper. Dabei werden auf das Vorwissen der Schüler aufgebaut und systematisch Kompetenzen in den Bereichen Beobachtung und eigenständige Erarbeitung sowie Bewertung geschult. So sollen Schüler im Laufe der Jahre wissenschaftliche Arbeitsweisen und Denken nachvollziehen und einsetzen.

In der Mittelstufe vertieft sich das Wissen der Schüler und im Bereich der Waldökologie und Evolution (Klasse 8) und dem Immunsystem und der Vererbung (Klasse 9) werden Inhalte auf breiterer Basis verknüpft und die Beziehung der Menschen zu ihrer Umwelt und untereinander genauer untersucht.

In der Oberstufe werden auf der Grundlage bisheriger Themen dann das System Körper mit seinen Zellen erarbeitet, die Ökologie sowie Evolution vertiefend besprochen und in der Genetik und Neurophysiologie steht wiederum der Mensch im Mittelpunkt. Die Schüler sollen in die Lage versetzt werden einen wissenschaftlich fundierten Blick auf ihr Leben und ihre Lebensumwelt zu werfen und verantwortungsbewusst an der Gestaltung dieser mitzuwirken. (Vorgaben für Inhalte und Methoden der Oberstufe finden sich unter http://www.schulentwicklung.nrw.de/lehrplaene/lehrplannavigator-s-ii/gymnasiale-oberstufe/biologie)

Die Gesundheitserziehung an der Canisiusschule lässt sich in besonderem Maße im Unterricht Biologie wiederfinden und verknüpfen. Dies geschieht immer, wenn der Mensch im Mittelpunkt des Interesses steht, wie z.B. in der Klasse 6, auch im Bereich der Sexualerziehung, in der Klasse 9 und in der Oberstufe. Hinzu kommen einige Projekte, die die Gesundheitserziehung der Schüler an der Schule unterstützen. Hierzu zählen das Projekt „Gesunde Ernährung“ (Klasse 5), bei dem an zwei Tagen über Ernährung gesprochen, experimentell gearbeitet wird und ein Zahnarzt zu Besuch kommt. Das Projekt endet mit einem gesunden Frühstück im Klassenverband.

In der Klasse 6 geht es eher indirekt um die eigene Gesundheit im Sinne der Stärkung des Selbst- und Körperbewusstseins beim Thema „Mein Körper und ich – Mädchen bzw. Jungentag“, bei dem in geschlechtshomogenen Gruppen besonders an Fragen zur Entwicklung in der Pubertät gearbeitet wird. Hierzu werden externe Fachleute, wie z.B. eine Hebamme und ein Sozialarbeiter mit Schwerpunkt Jungenarbeit, eingeladen. Auch das Thema „Augengesundheit“ wird durch einen Besuch der nahe gelegenen Augenklinik anschaulich gemacht.  In der Klasse 9 wird das Immunsystem des Menschen im Detail besprochen und die Schüler lernen diverse Infektionskrankheiten und deren Prävention kennen und beurteilen beispielsweise den Sinn einer Impfung. Hier wird ein Arzt zu einem Fachvortrag mit dem Schwerpunkt „Parasitäre und ansteckende Krankheiten“ eingeladen. Auch im Bereich der Neurobiologie wird in der Klasse 9 und in der Oberstufe auf die Wirkung von legalen und illegalen Drogen eingegangen.

Die Fachschaft Biologie unterstützt außerdem die Projekte im Bereich der Suchtprävention in den Klassen 7 und 9.

 

Interessierte Schüler können an verschiedenen Wettbewerben im Bereich Biologie teilnehmen. In den unteren Klassenstufen sind dies der Wettbewerb „bio-logisch“ und später die Biologieolympiade. Einige Schüler der Schule konnten in der Vergangenheit bei diesen Wettbewerben große Erfolge verzeichnen und durften sich neben Urkunden und Sachpreisen auch über Einladungen in Schülerlabore und zu nationalen Akademien freuen. (http://www.bio-logisch-nrw.de/, http://wettbewerbe.ipn.uni-kiel.de/ibo/)

 

 

Immer wieder bieten die Kollegen auch unterrichtsgebundene Exkursionen an, bei denen die Schüler Inhalte und Themen erleben und vertiefend verstehen können. Hierzu zählen beispielsweise eine Exkursion ins LWL-Landesmuseum nach Münster, das wechselnde Ausstellungen zu verschiedenen Themen anbietet (2014: Evolution).

An der Schule gibt es seit dem Schuljahr 2015/16 auch eine AG Biologie. Hier arbeiten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 7 an verschiedenen biologischen Themen. Dies geschieht vor allem praktisch und experimentell. Im Herbst hat die AG den Schulgarten umgestaltet und vorbereitet, so dass im Jahr 2016 hier wieder mehr Pflanzen, Gemüse und gepflegte Beete zu sehen sind. Über den Winter haben die Schülerinnen und Schüler spannende Experimente aus den Naturwissenschaften durchgeführt.

 



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