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"Ach"

Canisiusschule verabschiedet sich von Renate Schäpers, die nach 34 Jahren großartigen pädagogischen Wirkens in den Ruhestand geht.

Mit einem bunten Programm, größtem Respekt und vielen Tränen im Knopfloch verabschiedete heute das Kollegium der Bischöflichen Canisiusschule Frau StD Renate Schäpers nach 34jähriger Dienstzeit als Lehrerin an unserer Schule in den wohlverdienten Ruhestand.

Frau Schäpers, die seit dem 1.2.1977 die Fächer Deutsch und Geschichte unterrichtete und später mit großer Leidenschaft auch die Theater-AG der Schule leitete, wurde von Herrn Ulrich Walters als leidenschaftlicher und kritischer Mensch sowie als herausragende Lehrerpersönlichkeit gewürdigt. Frau Schäpers, so der Schulleiter, habe sich den Ruf einer Expertin für Unterricht erworben, die ihre Schülerinnen und Schüler  zu kritischen Menschen ausbildet. Auch im künstlerischen Bereich habe Frau Schäpers die Schüler stets zu  Höchstleistungen geführt. All dies mache Frau Schäpers zu einem Schwergewicht der Canisiusschule im besten Sinne des Wortes.

Eine besondere Überraschung hatten auch ehemalige Schüler für die künftige Ruheständlerin vorbereitet. In Videobotschaften bedankten sie sich für die hervorragende Zusammenarbeit in der Theater-AG und lobten die Tatsache, dass sie durch Frau Schäpers bereichernden Zugang zu den behandelten Texten erhalten hätten. Im Anschluss konnte Frau Schäpers im Quiz "Wer wird Pensionär" ihr Hintergrundwissen zu den von der Theater-AG aufgeführten Theaterstücken beweisen.

Auch das Kollegium würdigte Frau Schäpers als Mensch und Fachkollegin. So skizzierte die Fachschaft Geschichte die Persönlichkeit ihrer Kollegin in verschiedenen historischen Räumen und entwickelte dabei ein funktional-dynamisches Tafelbild, das die Entwicklung der Person Renate Schäpers in den Mittelpunkt der Betrachtung stellte. Frau Liebermann gelang es, Renate Schäpers in einem Gedicht kurz aber äußerst treffend als starke Frau zu charakterisieren. Sie wünschte ihr abschließend, im Ruhestand zu einer Frau zu werden, "die nur liest und ihr Leben genießt". Diese, so Frau Liebermann, sei nämlich gefährlich und klug.

Frau Schäpers dankte zu Beginn ihrer Ausführungen allen Fachkolleginnen und -kollegen für die gute Zusammenarbeit über all die Jahre. Insbesondere galt dieser Dank den Mitstreitern der Theater-AG, die viele großartige Projekte mit ihr realisiert hatten. Vom Kollegium verabschiedete sich Frau Schäpers standesgemäß mit ihrem letzten Tafelbild, das 'Die Leiden des jungen Pädagogen' thematisierte. Sie erteilte in diesem Zusammenhang eine abschließende, heitere Lehrstunde in Textanalyse und gab dem Kollegium eindeutige Hinweise für seine künftige Arbeit.

Die Verabschiedung von Frau Schäpers war aber nicht der einzige Programmpunkt der Lehrerkonferenz. Herr Bernhard Walters, Seit Juni 1989 Fachkollege für Kunst und Geographie, feierte sein 25-jähriges Dienstjubiläum. Der Schulleiter beschrieb den leidenschaftlichen Pädagogen als Lehrer, der seine Schüler ernst nehme, sie weiterbringe und grundsätzlich neue Perspektiven und Wahrnehmungen ermögliche. Sein unterrichtliches Wirken habe Hand, Fuß und Kopf, sei von künstlerischer Tiefe geprägt.

Mit Frau Tholen-Jastrow und Frau Haefner Volmer wurden zwei geschätzte Kolleginnen nach relativ kurzer Zeit von der Canisiusschule verabschiedet. Herr U. Walters dankte beiden Pädagoginnen für ihr Engagement im und außerhalb des Fachunterrichts. Während Frau Tholen-Jastrow aus dem Schuldienst ausscheiden wird, um das Leben zu genießen wird Frau Haefner-Volmer künftig am Canisiusstift als Musiklehrerin tätig sein.

(Ade) 

 



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