Neue Medien
In einer ganztägigen Fortbildung beschäftigte sich das Kollegium der Canisiusschule intensiv mit dem Thema "Neue Medien".
Die neuen Medien standen heute im Mittelpunkt einer ganztägigen Fortbildungsveranstaltung, die an der Bischöflichen Canisiusschule durchgeführt wurde. Sowohl das Kollegium als auch interessierte Eltern nutzten die Gelegenheit, sich über die neuesten Entwicklungen der digitalen Medienwelt zu informieren, Chancen und Nachteile der neuen Medien in Alltag und Unterricht zu diskutieren sowie praktische Erfahrungen im Bereich aktueller Hard- und Softwarelösungen zu sammeln.
Unterstützt wurde die Fortbildung durch Fachleute wie den Medienpädagogen Leo Cresna, der in
seinem einleitenden Vortrag zunächst die Geschichte der rasanten medialen Entwicklung skizzierte, die sich vor allem im digitalen Zeitalter erneut extrem beschleunigt habe. Die Folge dieser Entwicklung sei eine Trennung der Gesellschaft in die Gruppen der „digital natives“ (Menschen, die mit den neuen Medien aufgewachsen sind) auf der einen und die der „digital immigrants“ auf der anderen Seite. Zwischen beiden Gruppen existiere eine unsichtbare Mauer, die kaum überwindbar sei. Zu unterschiedlich seien die technologischen Kenntnisse, das Nutzungsverhalten und die sozialen Strukturen der angesprochenen Gruppen. Eine Annäherung sei nur möglich, wenn „Eingeborene“ und „Zuwanderer“ voneinander lernten.
Dass dies möglich ist, zeigte im Anschluss ein Vortrag von Schülerinnen der Jahrgangsstufe 12 zum Thema „Soziale Netzwerke“ am Beispiel des Marktführers Facebook. Hier stellten die Schülerinnen als Vertreter der „digital natives“ nicht nur ihre große Medienkompetenz unter Beweis, sondern informierten die Anwesenden fachlich fundiert und charmant über die Funktionsweise, Chancen und potentielle Gefahren sozialer Netzwerke.
Herr Cresna konzentrierte sich im zweiten Teil seines Vortrages auf „Jugendliche und neue Medien“. Welche Inhalte suchen Jugendliche? Welche Inhalte finden sie im Internet? Was machen sie dort? Welche Möglichkeiten des Persönlichkeitsschutzes existieren? Der Medienexperte schloss mit einer eindringlichen Warnung: „Was einmal im Internet steht kann nicht zurückgenommen werden!“
Die Kolleginnen und Kollegen sowie die anwesenden Eltern hatten im Rahmen der Fortbildung dann die Möglichkeit, sich an drei verschiedenen Stationen je 30 Minuten lang fortbilden zu lassen. Die angebotenen Themen deckten dabei das große Spektrum der Medien im Unterricht gut ab. Die sinnvolle Nutzung des Multimedia-Raumes der Schule, das Arbeiten mit Lernplattformen (z.B. etwinning), die computergestützte Verarbeitung von Videodateien oder das Auffinden pädagogisch ausgewählter Internetseiten weckten in diesem Zusammenhang ebenso großes Interesse wie die Vorführung der Arbeit mit Activity-Whiteboards oder die Demonstration der Leistungsfähigkeit von Apple-Rechnern.
Für eine gesonderte Arbeitsgruppe stand am Fortbildungstag die Weiterentwicklung der Homepage der Schule im Fokus des Interesses. Herr Ralf Lefering von der Ahauser Internetagentur BLmedia (2.v.r.) präsentierte nicht nur erste Entwürfe zu einer vollständigen Neugestaltung des Internetauftrittes der Canisiusschule, sondern führte die Anwesenden auch in die Arbeit mit dem Programm „SiteYourself“ ein.
(Ade)

Kurz notiert
Klausurenphase 4 in EF, Q1, 12 - Pläne online!

