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Medien-AG erobert Big Apple

Canisiusschüler für eine Woche in New York und Boston

Dass New York viel zu bieten hat und auch unwesentlich größer als Ahaus oder Münster ist, war allen von Anfang an klar – aber wie vielfältig und beeindruckend diese amerikanische Riesen-Metropole wirklich ist, davon konnten sich in der vergangenen Woche die sieben Schülerinnen und Schüler sowie drei Lehrkräfte der Canisiusschule aus Ahaus mit eigenen Augen überzeugen.

 

Die Medien-AG unter Leitung von Rita Bergmann hatte in diesem Jahr den zweiten Hauptpreis des Focus-Schülerwettbewerbs „Schule macht Zukunft“ in Berlin und damit eine einwöchige Reise in die USA gewonnen (wir berichteten). 

 

Zunächst stand für die zehnköpfige Gruppe eine Tour durch Boston an, der größten Stadt Neu-Englands und Hauptstadt Massachussetts. Hier begann vor fast 250 Jahren mit der „Boston Tea Party“ der Unabhängigkeitskrieg. Heute ist Boston eines der intellektuellen und technologischen Zentren des Landes. Natürlich durfte da ein Besuch der legendären Universität Harvard und des MIT nicht fehlen, hier hatten schon ganze Heerscharen späterer US- Präsidenten, Astronauten und Nobelpreisträger die Schulbank gedrückt. 

 

Schon am nächsten Tag ging es für die Gruppe dann weiter: Nach mehrstündiger Fahrt im „Amtrak“-Zug erreichte man nachmittags New York, „the city that never sleeps.“ Wohl unvergesslich wird für die Schülerinnen und Schüler der Anblick auf die nächtlich illuminierte Metropole sein, der sich ihnen von der Aussichtsplattform hoch oben auf dem Empire State Building aus bot. 

 

Dass New York jedoch viel mehr zu bieten hat als den Anblick gewaltiger Hochhäuser, erwies sich am nächsten Tag bei der Stadterkundung durch Upper und Lower Manhattan: Unter der Leitung von Professor Ardon Denlinger, einem charmanten Wahl-NewYorker aus Ohio, entwickelte sich die Gruppe zu echten New Yorkern, die den Big Apple im Laufschritt und per U-Bahn eroberten: es ging durch das Theaterviertel, Chinatown, das Bankenviertel mit der Wallstreet, die NewYork- und Columbia-Universitäten, die 5th Avenue und die Bronx – um nur einige Ziele zu nennen. Besonders berührt war die Gruppe von der Atmosphäre am Ground Zero, welcher als Baustelle noch lange nicht abgeschlossen ist. Ein schönes Erlebnis sollte auch die „Manhattan Light Cruise“ werden, eine Schifffahrt in der Dämmerung auf dem Hudson und dem East River. Natürlich durfte am nächsten Tag auch ein Besuch des berühmten „Museum of Modern Art“ und einer Aufführung in einem Broadway-Theater nicht fehlen.

 

Soviel Sehenswürdigkeiten, Kunst und Kultur - so etwas ist doch nicht mehr zu toppen. Oder doch? Zum krönenden Abschluss und Finale furioso der Reise – jedenfalls aus Sicht der Schülerinnen – wurde am letzten Tag das große „Shoppen“ im weltweit größten Einkaufszentrum Macy’s und umliegenden Konsumwelten. 

 

Nach einer so intensiven Woche erreichten die Canisianer dann am Samstag wieder Deutschland. Müde und erschöpft - aber voller neuer Eindrücke und Erlebnisse - und eines ist doch klar: New York - we‘ll be back!

In Anlehnung an ein Zitat von Edgar Allan Poe, der im 19. Jahrhundert in der Bronx lebte, kann die Gruppe mit Fug und Recht sagen „[we] have been roaming far and wide over this island of Mannahattan. Some portions of its interior have a certain air of rocky sterility which may impress some imaginations as simply dreary--to [us] it conveys the sublime“ (Edgar Allan Poe, "Doings of Gotham: Letter I," in The Columbia Spy (Columbia, Pennsylvania), May 18, 1844. Reprinted in Doings of Gotham, edited by Thomas Olive Mabbott (Jacob E. Spannuth, 1929)). (Dank an Paula Lefering für dieses Zitat!)

R. Bergmann

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