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Hospiz Dienst

Ein „Gespräch mit Tiefgang“ führten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 am Freitag, den 15.2.2008, mit einer hauptamtlichen Sozialarbeiterin des ambulanten Hospiz-Dienstes „Omega“ in Ahaus.

Im Rahmen des Religionsunterrichtes hatten sich die Schülerinnen und Schüler u.a. mit der Frage „Wie gehen Menschen eigentlich mit dem Tod um?“ beschäftigt. Frau Kloster, die Koordinatorin des Hospiz-Dienstes, stellte den Schülern die vielfältigen Formen der Unterstützung im Rahmen der ambulanten Sterbebegleitung, die im „letzten Zuhause“, in Seniorenheimen, in Krankenhäusern oder anderen Örtlichkeiten stattfinden, vor. So erfuhren die Schüler, dass die ehrenamtlichen Helfer (in Ahaus z.Zt. 19, davon 18 weibliche und 1 männlicher Helfer) vor allen Dingen bei einem länger andauernden Sterbeprozess gerufen werden. Verwunderlich ist, dass man in der Sterbehilfe viel Heiterkeit erfahre – „es wird viel gelacht“ – so Frau Kloster. Es wurde den Schülern eindrucksvoll vermittelt: „Man ist wert, ein Mensch zu sein – bis zuletzt.“ 

 L. Künnemann



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