Thea und Marga
An der Canisiusschule beginnen die Gedenk- und Erinnerungswochen zum Schicksal der jüdischen Bevölkerung der Stadt Ahaus


Mit einem würdevoll gestalteten Gottesdienst in der Marienkirche begannen heute die Gedenkwochen zum Schicksal der jüdischen Bevölkerung der Stadt Ahaus während der NS-Zeit.
Am Beispiel des Schicksals der ehemaligen Canisiusschülerinnen Thea Schlösser (Bild links) und Marga Cohen (rechts) wurde den Anwesenden eindrucksvoll, auf einer sehr persönlichen Ebene das von der jüdischen Bevölkerung erfahrene Leid während des NS-Regimes geschildert. Erinnert wurde in diesem Zusammenhang an den 10.12.1941, der für zahlreiche Menschen jüdischen Glaubens aus der Stadt Ahaus eine zuvor undenkbare Katastrophe bedeutete. Sie verloren ihre Heimat, wurden ausgesondert, deportiert und in vielen Fällen ermordet.
Die Erinnerung an den Holocaust, die Shoa, wachzuhalten, Fragen zu stellen und Antworten zu suchen lautete am Ende die eindringliche Forderung an die Schulgemeinde und alle demokratischen Kräfte in unserer Gesellschaft.
(Ade)

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