Eine Reise wert
Die sechsten Klassen besuchten vom 27.-29.Mai Prüm in der Eifel
Die Eifel ist eine Reise wert. Dies durften die drei Klassen der Jahrgangsstufe 6 auf ihrer gemeinsamen Klassenfahrt nach Prüm erfahren.
Untergebracht in einem fantastischen Jugendgästehaus, begleitet von immer gut gelaunten Lehrern, umgeben von richtig viel Gegend, ein abwechslungsreiches Kultur- und Erlebnisprogramm – Schülerherz, was willst du mehr?
Besseres Wetter am zweiten Tag? Zugegeben! Mehr Zeit fürs Shoppen in Trier? Nun ja, die Wirtschaftskrise ...! Auswahl beim Grillfleisch? Ich sage auch hier nur: Wirtschaftskrise!
Aber der Reihe nach:
Nachdem wir nach unserer Ankunft am Mittwochmittag gegessen und unser Quartier bezogen hatten, ging es hinaus ins Städtchen nach Prüm, um auf einer Stadtrallye dieses schöne Eifelstädtchen kennen zu lernen, das Zentrum der Schneeeifel bzw. „Schneifel“, wie die Eifelaner die Region um Prüm nennen, da hier so oft und so hoch Schnee liegt. Bei der Rallye wurde neben Fragen zur Stadt - ganz dem Bildungsauftrag unserer Schule getreu - das kulturelle, historische, sprachliche und naturwissenschaftliche Wissen und Können gefördert und gefordert.
Nach dem Abendessen gab es dann Zeit für Sport und Spiel. Im großen Saal fanden sich viele Schülerinnen und Schüler und auch ihre Lehrer ein, um dort kleine und große Kunststückchen zum Besten zu geben oder sich gemeinsam an Body-Percussion-Übungen zu versuchen; anderswo wurden Gesellschaftsspiele, Fußball oder Tischtennis gespielt.
Am zweiten Tag ging es nach Trier. Hier konnten wir bei einer kompakten Stadtführung vieles über die von den Römern gegründete älteste Stadt Deutschlands erfahren. Ein besonderer Höhepunkt war der von professionellen Schauspielern als Theaterstück inszenierte Rundgang durch die Porta Nigra („Das Geheimnnis der Porta Nigra“). Eine so gleichermaßen unterhaltsame wie lehrreiche Führung hat zumindest der Autor dieser Zeilen
noch nicht miterleben dürfen.
Auch unsere Kanzlerin Angela Merkel kam am Donnerstagnachmittag nach Prüm - sie hatte wohl davon gehört, dass wir dort auf Klassenfahrt waren - , aber wir hatten dann doch keine Zeit, sie zu empfangen, grillten stattdessen lieber unsere Würstchen (s.o.) und ließen den Abend gemütlich ausklingen.
Am letzten Tag besuchten wir dann bei strahlendem Maiwetter den Wildpark Hellenthal.
Neben einer beeinduckenden Greifvogelschau gab es noch viele andere große und kleine Tiere und ein ungewöhnliches Verständnis von Dienstleistung in einer Pommes-Bude zu bestaunen („Geh mal hier weg!“ - „Ich lauf doch nicht hinter euch her, wenn ihr euer Essen haben wollt!“ usw.), bevor wir dann die Heimreise antraten.
Norbert van der Linde

Kurz notiert
Klausurenphase 4 in EF, Q1, 12 - Pläne online!

